27.09.2014 KHD- Übung "Wechsel 2014" (Übung)

Am Samstag den 27.09.2014 fand eine großangelegte KatastrophenHilfsDienst Übung unter Simulierung eines großen Waldbrandes am Hochwechsel statt.

KHD Einheiten aus 4 Bezirken von 3 Bundesländern waren an dieser Übung beteiligt (Steiermark Bezirk Hartberg und Weiz / Burgenland Bezirk Oberwart und Niederösterreich Bezirk Neunkirchen). Weiters stand ein Hubschrauber des BMI sowie ein “Alouette III” Hubschrauber des ÖBH für die Brandbekämpfung aus der Luft im Einsatz, sowie die Bergrettung und das Rote Kreuz.

 

Übungsannahme:

In den Nachtstunden auf den 27. September 2014 wird die FF St.Lorenzen am Wechsel mit der Meldung „Feuerschein nördlich der Trahütten-Alm“ alarmiert. Auf der Anfahrt im Morgengrauen wird durch Einsatzleiter ABI Markus ALLMER Abschnittsalarm ausgelöst. Nach dem Eintreffen werden die Feuerwehren des Abschnittes 5 (STMK / Bezirk Hartberg)zur Bekämpfung des Brandes am Westhang des „Irrbühel“ in drei Einsatzabschnitte aufgeteilt. Der Einsatzabschnitt entlang des „Almweges“ am Irrbühel wird durch OBM Thomas ALLMER übernommen und mit Einheiten der FF St.Lorenzen am Wechsel, Vorau, Eichberg und Rohrbach an der Lafnitz von der östlichen Flanke aus bekämpft. Zur Bekämpfung der westlichen Flanke wird der Einsatzabschnitt „Dürnitzer Hütte“ gebildet und unter dem Kommando von HBI Johannes GRUBER mit den FF Mönichwald und Waldbach geführt. Da weder von der „Trahütten-Alm“ noch von der „Dürnitzer Hütte“ das gesamte Gebiet eingesehen werden kann, begibt sich Einsatzleiter ABI Markus ALLMER mit den Feuerwehren Wenigzell und St. Jakob zur „Vorauer Schwaig“ und bekommt erstmals einen Überblick über die Ausbreitung des Waldbrandes.

Nach Erkennen der Lage durch ABI Markus ALLMER, wird von OBR Johann HÖNIGSCHNABL die KHD- Bereitschaft 47 und der Flugdienst des BFV Hartberg alarmiert. Aufgrund der Kenntnisse hinsichtlich der problematischen Löschwasserversorgung im Einsatzgebiet, werden durch OBR Johann HÖNIGSCHNABL die Nachbarbezirke NÖ/ Bez. Neunkirchen, BGLD/ Bez. Oberwart und STMK/ Bez. Weiz um Unterstützung ersucht.

Der Bezirksführungsstab wird im Feuerwehrhaus St . Lorenzen errichtet. Nachdem Eintreffen der Hubschrauber wird vom Einsatzleiter und dem S2 des BFÜST HB ein Erkundungsflug durchgeführt. Der Flugdienststützpunkt wird auf der “Vorauer Schwaig” errichtet. anschließend Löschwasserabwurf durch Helikopter 1 auf der Nordseite des Brandherdes um die weitere Ausbreitung zu verhindern. Zweiter Helikopter beginnt mit Löschwasserförderung zu den beiden 10000Liter Löschwasserbehältern auf der „Vorauer Schwaig“.

Von der 15. KHD Bereitschaft des Bezirkes Neunkirchen wird eine Zubringerleitung mit 1200 Liter pro Minute zur “Vorauer Schwaig” hergestellt. Durch die KHD Bereitschaft des Bezirkes Oberwart eine Zubringerleitung mit 600 Liter pro Minute zum “Almweg”. Im Einsatzabschnitt “Almweg” wird gemeldet, dass sich Kameraden durch einen Absturz im steilen Gelände verletzten. Folglicher Rettungseinsatz durch Flughelfer der Bergrettung. Nach der Rettung werden die Verletzten auf der “Trahütten Alm” an das Rote Kreuz übergeben. Auch dieses Szenario war Teil der Übung!

Rund 800 Einsatzkräfte aus drei Bundesländer (STMK, BGLD und NÖ) waren bei dieser Übung eingesetzt!

Bericht: www.einsatzdoku.at

Weitere Bilder finden sie hier

 

Vier Mann der "Gruppe Seiltechnik" der Stadtfeuerwehr Pinkafeld waren gemeinsam mit Flughelfern aus der Steiermark auf der "Vorauer Scwaig" eingesetzt.

 

 

 

Erfahrungsaustausch der Pinkafelder Seiltechniker mit Kammeraden des Steirischen Flugdienstes.

 

Durch KHD 15 (Bezirk Neunkirchen) wird eine Zubringleitung zur "Vorauer Schweig" mit 1200 l/min. Die KHD-Bereitschaft Bezirk Oberwart in der auch das LF Pinkafeld, das WLF Pinkafeld sowie das MTF Pinkafeld vertreten sind stellt eine Zubringleitung zum "Almweg" mit 600 l/min her.