Grossbrand nach einer Verpuffung bei der Firma Nikitscher

Am Nachmittag des 04.07.2008 wurde die Stadtfeuerwehr Pinkafeld mittels Sirene und Rufempfänger zu einem Grossbrand infolge einer Explosion zum metallverarbeitenden Betrieb NIKITSCHER alarmiert. Zeitgleich mit der Stadtfeuerwehr Pinkafeld wurden die Feuerwehren Riedlingsdorf und die Feuerwehr Wiesfleck alarmiert. Die Stadtfeuerwehr Pinkafeld rückte mit einem ULF (Universallöschfahrzeug), einem RLF (Rüstlöschfahrzeug), einem KDO (Kommandofahrzeug), einem LF (Löschfahrzeug), einem KSF (Körperschutzfahrzeug) und dreißig Mann zum Einsatz aus.
 
 
 

 

Lage:

Als die Stadtfeuerwehr Pinkafeld als erste Wehr am Brandplatz eintraf stand eine Halle Infolge einer Verpuffung in einem Nitro-Tank bereits im Vollbrand. Aus der Dachkonstruktion drang dichter Rauch. Eine Arbeiterin war Aufgrund der Verpuffung verletzt worden und musste mit dem Notarzt ins Krankenhaus Oberwart gebracht werden, von wo sie aufgrund der Schwere der Verletzungen mit dem Rettungshubschrauber ins AKH- Wien geflogen wurde.

Maßnahmen: Sofort lies der Einsatzleiter der Stadtfeuerwehr Pinkafeld zwei Atemschutztrupps ausrüsten um mit zwei HD-Rohren einen Innenangriff durchzuführen. Zeitgleich wurden von zwei Hydranten Zubringerleitungen aufgebaut um die Wasserversorgung zu den Tankfahrzeugen (ULF, RLF) sicherzustellen. Als die Wasserversorgung gesichert war wurden die HD- Rohre der Atemschutztrupps, die im Innenangriff eingesetzt waren auf C- Rohre getauscht.

Die eintreffende Feuerwehr aus Riedlingsdorf erhielt die Aufgabe einen umfassenden Außenangriff durchzuführen, da das Feuer an mehreren Stellen bereits die Dachkonstruktion durchgedrungen hatte. Das KDO- Pinkafeld und das KSF- Pinkafeld haben gleich zu Beginn des Einsatzes eine Einsatzleitung und einen Atemschutzsammelplatz im Bereich Parkplatz Bürogebäude aufgebaut. Die Feuerwehr aus Wiesfleck stellte einen Atemschutztrupp in Reserve, der den Trupp (ULF-Pinkafeld) der mit der Brandbekämpfung beschäftigt war ablöste. Der massive Löschangriff (ein HD-Rohr, zwei C- Rohre im Innenangriff, sowie der massive Außenangriff) zeigte nach kurzer Zeit Wirkung. Nach ca. eineinhalb Stunden konnte BRAND AUS gegeben werden. 
 

Resümee: 

Die Zusammenarbeit mit den Wehren Riedlingsdorf und Wiesfleck sowie die Zusammenarbeit mit der Exekutive, dem Roten Kreuz und der Brandverhütungsstelle haben vorbildlich funktioniert.