07.02.2014 CO- Alarm in einem Siedlungshaus (Einsatz)

Am Abend des 07.02.2014 wurde die Stadtfeuerwehr Pinkafeld mittels Rufempfänger zu einem vermutlichen Gasaustritt in die Pinkagasse alarmiert.

Da zur selben Zeit das ULF (Universallöschfahrzeug) mit einer Löschgruppe als Brandsicherheitswach beim HTBL- Ball im Einsatz stand rückte die Stadtfeuerwehr Pinkafeld mit einem KDO (Kommandofahrzeug), einem RLF (Rüstlöschfahrzeug), einem LF (Löschfahrzeug) und sechzehn Mann zum Gasaustritt aus. Bereits auf der Anfahrt rüstete sich ein Atemschutztrupp im RLF für den Notfall aus. An der Einsatzstell wurde sofort ein Trupp mit einem Gasmessgerät zur Erkundung ins Siedlungshaus geschickt. Beim betreten der Wohnung, der Person die den Notruf gewählt hatte schlug das Messgerät positiv auf CO an. Sofort wurde die Wohnung geräumt. Da sich in dieser Wohnung weder eine Gastherme noch ein Ofen befand konnte das CO nur von der Wohnung darunter kommen.

Sofort wurde an dieser Türe geklopft. Als eine Person die Tür öffnete konnte sofort Rauch wargenommen werden. Auch das Messgerät schlug sofort akustisch Alarm. Schnell wurde auch diese Wohnung in der eine Mutter und ihr Kind geschlafen hatten auf den Gang (Messungen ergaben dort kein CO) evakuiert. Der vierjährige Bub zeigte schon Anzeichen einer CO- Vergiftung. Sofort wurde von der Einsatzleitung das Rote Kreuz Oberwart nachalarmiert. Der Junge wurde bis zum Eintreffen der Rettung von Notfallsanitätern der Stadtfeuerwehr Pinkafeld mit Sauerstoff versorgt. Der Grund für den CO- Austritt konnte schnell gefunden werden. Eine Klappe in einem Ofenrohr war geschlossen. Die beiden betroffenen Wohnungen wurden durchgelüftet und ständig mit Messgeräten überwacht.

Rasch konnte Entwarnung gegeben werden. Für die Mutter und ihr Kind die bereits geschlafen haben kam die Rettung buchstäblich in letzter Minute. Ohne den aufmerksamen Nachbaren in der Wohnung darüber hätte dieser Vorfall tragisch enden können.

Nach ca. zwei Stunden konnte wieder eingerückt werden. Die Stadtfeuerwehr Pinkafeld bedankt sich bei der Exekutive sowie beim Roten Kreuz Oberwart und der LSZ für die gute Zusammenarbeit.

 

 

 

Die betroffenen Wohnungen wurden mit Messgeräten ständig überwacht.

 

Mutter und Kind wurden nach der Versorgung durch Notfallsanitäter der Stadtfeuerwehr Pinkafeld dem RK übergeben.