Funk und Alarmierung

   
Was ist eigentlich Funk und wofür wird er in der Feuerwehr eingesetzt?
Funk ist im heutigen Sprachgebrauch die Nutzbarmachung Elektromagnetischer Wellen zur Nachrichtenübertragung. 
Der Funk dient im Einsatz zur Kommunikation zwischen Fahrzeugen, Löschgruppen, Trupps usw. der eigenen Feuerwehr, zu anderen eingesetzten Feuerwehren und über die sogenannte Landesfunkschiene zur Feuerwehralarmzentrale in Eisenstadt.
Auch die Alarmierung aller Feuerwehren des Burgenlandes wird über die Landesfunkschiene (Richtfunk über alle Relaisstationen) durchgeführt. 
Funk ist ein unverzichtbarer Bestandteil des Feuerwehrwesens und bei keinem auch noch so kleinen Einsatz wegzudenken. 
 
     
Handfunkgeräte  
Die Stadtfeuerwehr Pinkafeld hat derzeit hauptsächlich Handfunkgeräte der Firma MOTOROLA (Typ GP 340) im Einsatz. Dieser Funkgerätetyp wird sowohl als 
Feuerwehrfunk (2m Frequenzband) als auch als Atemschutzfunk (60 cm Frequenzband, gelb gekennzeichnet) genutzt. Derzeit besitzt die Feuerwehr Pinkafeld 1 Stück Führergerät (im KDO), 9 Stück Mannschaftsgeräte (im SRF, WLF, RLF, KDO, MTF, LF und ULF), 1 Stück  Mannschaftsgerät EX- geschützt (im KSF) und 6 Stück Atemschutzfunkgeräte (im RLF, LF und ULF). 
           
Mobilfunkgeräte analog  
Derzeit hat die Stadtfeuerwehr Pinkafeld insgesamt zehn sogenannter Mobilfunkgeräte verschiedenster Marken (MOTOROLA, ELIN u. BOSCH) und Typen im Einsatz. Acht davon sind in den verschiedenen Einsatzfahrzeugen und zwei in sogenannten „Florianstationen“ (Einsatzzentrale) im Feuerwehrhaus installiert. 
           
Mobilfunkgeräte digital  
           
        Alarmierung  

Die Stadtfeuerwehr Pinkafeld wird über die Feuerwehralarmzentrale Eisenstadt mit der Notrufnummer 122 oder Vorort im Feuerwehrhaus (direkt an der Sirensteuerungsendstelle) alarmiert. Pinkafeld hat drei Standorte mit Sirenen, die sowohl zur Alarmierung als auch für Zivilschutzalarme verwendet werden. Außerdem sind ca. 40 Feuerwehrleute mit Rufempfängern ausgestattet, wobei zwischen zwei Gruppen unterschieden wird. Für "kleinere" Einsätze (z. B.: Fahrzeugbergungen) wird nur die erste Gruppe (stiller Alarm Ruf 3)  alarmiert. Bei "großen" Einsätzen (z. B.: Brand, Verkehrsunfälle mit eingeklemmten Personen usw.) werden erste und zweite Gruppe alarmiert (Sammelruf/ stiller Alarm Ruf 1). Die Kommandanten und Zugskommandanten sind zusätzlich mit einem eigenen Ruf ausgestattet (stiller Alarm Ruf 2). Die Stadtfeuerwehr Pinkafeld hat bei einem Alarm eine Ausrückzeit von ca. 2 Minuten.

 
     
Rufempfänger (Piepser)  
Die Stadtfeuerwehr Pinkafeld hat derzeit vierzig Mitglieder mit sogenannten Personenrufempfängern (Piepsern) für die stille Alarmierung ausgestattet.
Zwei verschiedene Modelle von Rufempfängern der Firma SWISSPHONE sind derzeit im Umlauf. Einerseits das Modell QUATTRINO (Bild oben), andererseits das Modell JOCKER (Bild unten). Beide Typen können vier verschiedene Rufe unterscheiden und akustisch auswerten und eine Sprachdurchsage (Was ist passiert und Wo) wiedergeben. 
        
Alarm- SMS aufs Handy  
     
Sirenen  
Außer den Personenrufempfängern hat Pinkafeld drei Sirenenstandorte um im Großschadensfall zusätzliche Feuerwehrmänner zu alarmieren, oder im Zivilschutzfall die Bevölkerung vor einer drohenden Gefahr zu warnen. Eine dieser Sirenen befindet sich auf dem Turm des Feuerwehrhauses, die zweite auf dem Dach des Pinkafelder Hochhauses und die dritt auf einem ehemaligen Hochspannungsmast in der Nähe des Flugplatzes. Die drei Standorte wurden so gewählt, dass man von jedem Platz in Pinkafeld das akustische Signal er Sirenen hören kann. 
           
           
        So funktioniert der Weg einer Alarmierung    
     
      
           
        Sirenensignale